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Bodenreformurteil: Betroffene könnten ein zweites mal über den Tisch gezogen werden!
01.05.2005

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte am 22. Januar mehreren Bürgern der ehemaligen DDR Recht gegeben, die nach der Wiedervereinigung Grundstücke entschädigungslos an den deutschen Staat abgeben mussten. Diesen Klägern war die Bodenreform in der ehemaligen sojwetischen Besatzungszone zugute gekommen: Sie sollten als "Neubauern" Land bewirtschaften, das den Großgrundbesitzern aberkannt worden war. Aufgrund dieses Urteils könnten auf Bund und Länder Rückzahlungsforderungen in Milliardenhöhe zukommen. Rund 70 000 Betroffene glauben nun die Sektkorken knallen lassen zu können. Direkt betroffen sind aber erst einmal nur die beteiligten Kläger. Alle anderen müssen jetzt selbst juristisch vorgehen. Bei dem BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. glaubt man nämlich an keine gesetzliche Lösung.
 
Aus diesem Grunde wurde die Interessengemeinschaft „Bodenreformland im BSZ® e.V. gegründet. Hier werden die Interessen der Betroffenen gebündelt und die notwendigen juristischen Schritte eingeleitet. Für diejenigen die bereits ohne Erfolg auf Rückgabe oder Entschädigung geklagt hatten ist Eile geboten. Hier läuft die Frist nämlich am 22.02.04 ab. Wenn sich der Interessengemeinschaft viele Geschädigte anschließen, kann auch entsprechender politischer Druck ausgeübt werden. Zumal in Ostdeutschland dieses Jahr 3 Landtagswahlen anstehen. Betroffene können bei dem BSZ® e.V. ab sofort eine Anmeldeformular zur Interessengemeinschaft anfordern.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 01.05.2005 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
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