Kryptowährungen: Auch der Betrug boomt!
23.02.2018

Viele nationale Aufsichtsbehörden warnen ihre Bevölkerung bei Investitionen in eine Kryptowährung die notwendige Vorsicht nicht zu vernachlässigen, da bei diesen digitalen Währungen auch ein hohes Betrugsrisiko gegeben sei.



„Tatsächlich ist die Gefahr vorhanden, dass Anleger bedingt durch die außergewöhnliche Preisentwicklung bei den Kryptowährungen, in Versuchung geraten, sich in Investitionen zu stürzen von denen sie aber eigentlich nichts oder sehr wenig verstehen,“ sagt Horst Roosen, Vorstand des BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. und seit 1998 aktiv im Anlegerschutz tätig.

 

Aus diesem Grunde hat sich der BSZ e.V. entschlossen den nachstehenden Bericht der FINANCIAL SERVICES AND MARKETS AUTHORITY „FSMA“ zu veröffentlichen. Der FSMA beaufsichtigt zusammen mit der Belgischen Nationalbank (NBB) den belgischen Finanzsektor.

 

 

CRYPTOCURRENCY-HANDELSPLATTFORMEN: VORSICHT VOR BETRUG!

 

In den letzten Wochen ist eine Vielzahl neuer Plattformen im Internet erschienen, die allen die Möglichkeit bieten, in Kryptowährungen zu investieren. Der FSMA warnt die Öffentlichkeit vor diesen neuen Plattformen, da häufig Betrüger hinter ihnen stehen, die Kryptowährungen nutzen, um die Verbraucher zu betrügen.

 

In den letzten Wochen sind viele Plattformen im Internet erschienen. Sie alle benutzen die gleiche List: Sie behaupten, die beste (oder eine der besten) Handelsplattformen anzubieten, was sowohl Anfängern als auch Profis den Handel mit Kryptowährungen innerhalb von Sekunden und mit vollem Vertrauen ermöglicht.

 

"Investieren Sie mit voller Sicherheit in Kryptowährungen."

 

"Investieren Sie in digitaler Währung auf einer der renommiertesten Plattformen auf dem Markt."

 

 'XXX: Handel mit Kryptowährungen endlich endlich frei!'

 

Einige dieser Plattformen bieten auch andere Finanzprodukte mit Kryptowährungen als Basiswert an: Sparkonten mit angeblich garantierten Renditen, Wartungsrechten oder derivativen Produkten wie CFDs.

 

Der FSMA hat jedoch zahlreiche Beschwerden über diese Handelsplattformen erhalten, die behaupten, im Kryptowährungssektor tätig zu sein. Verbraucher, die in sie investiert haben, beklagen insbesondere:

 

dass sie die investierten Mittel nie zurückerhalten;

 

oder dass sie einfach nichts weiter von der Firma gehört haben, mit der sie ihr Geld investiert haben.

 

"Ich habe mich über eine Werbung auf Facebook mit der XXX-Gruppe in Verbindung gesetzt, wo ich meine Kontaktinformationen hinterlassen habe. Danach rief mich ein Angestellter an und erklärte mir ihre Arbeitsmethoden ... er erklärte dann, dass es im Moment sehr viel gab und dass er meine Investition verdoppeln könnte, wenn ich so schnell wie möglich investieren würde. Ich ließ mich in Versuchung bringen und übertrug etwas Geld (...). Der Angestellte wurde dann immer ausweichender und war telefonisch nur noch schwer zu erreichen. Bei der letzten Gelegenheit sagte er mir, dass meine Akte geschlossen wäre und dass mir die Rücksendungen ausgezahlt würden. (...) Bis heute habe ich nichts erhalten. '

 

"Ich habe über eine Plattform (XXX) investiert, die angeblich eine Genehmigung besitzt. Als ich darum bat, dass mein Geld zurückerstattet würde, versprachen sie mir, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt geschehen würde. Allerdings habe ich bisher nichts erhalten haben, und sie haben alle Zugang abgeschnitten .‘

 

" Das Konto wurde geschlossen und [eine] Vereinbarung [im Hinblick auf] eine vollständige Rückerstattung meiner Investition (...). Seitdem habe ich trotz mehrerer E-Mails immer noch nichts auf meinem Konto erhalten. "

 

Dies sind reine Fälle von Anlagebetrug.

 

Für weitere Informationen lädt der FSMA Sie dazu ein, ein ausführlicheres und besonders aussagekräftiges Zeugnis eines Opfers einer solchen Plattform zu lesen.

 

 

Um solche Betrugsfälle zu vermeiden, fordert der FSMA potenzielle Anleger auf, äußerste Vorsicht walten zu lassen, und rät ihnen, bei Anzeichen von Anlagebetrug wachsam zu bleiben. Es bietet daher ein paar Empfehlungen:

 

Überprüfen Sie immer die Identität des Unternehmens (Firmenidentität, Herkunftsland usw.).

Wenn ein Unternehmen nicht eindeutig identifiziert werden kann, sollte es nicht vertrauenswürdig sein.

 

Seien Sie auch vorsichtig bei Unternehmen, die vorgeben, über Genehmigungen von Aufsichtsbehörden zu verfügen, und verweisen Sie auf solche Genehmigungen. Dies ist eine häufig verwendete Technik. In sehr vielen Fällen handelt es sich jedoch um Fälle von Identitätsdiebstahl. Der FSMA möchte die Verbraucher auch daran erinnern, dass derzeit keine Aufsicht über im Kryptowährungssektor tätige Online-Plattformen besteht, und verweist in diesem Zusammenhang auf seine Warnungen vom 14. Januar 2014 und 16. April 2015 .

 

Seien Sie vorsichtig, wenn das Unternehmen oder seine Website relativ neu ist. Dies ist häufig bei Handelsplattformen mit Kryptowährung der Fall, die im Allgemeinen weniger als ein Jahr alt sind.

 

Bitten Sie Ihren Gesprächspartner stets um klare und verständliche Informationen und nehmen Sie eine kritische Haltung gegenüber den von ihnen bereitgestellten Informationen ein.

 

Viele Handelsplattformen für Kryptowährung versprechen eine garantierte Rendite oder den Schutz Ihres gesamten Kapitals. Solche Versprechen im Bereich der Kryptowährung sind jedoch illusorisch! Wenn ein Angebot betrügerisch ist, sind die gewährten Garantien ebenfalls gleichwertig.

 

Vorsicht vor (Versprechungen) völlig unverhältnismäßigen Gewinnen . Wo eine Rendite zu schön erscheint, um wahr zu sein, ist es normalerweise.

 

Der FSMA hat eine Liste von Handelsplattformen für Kryptowährungen zusammengestellt, über die er Fragen / Beschwerden von Verbrauchern erhalten und Anzeichen von Betrug festgestellt hat. Möchtegern-Investoren werden ermutigt, sie zu konsultieren. Bitte beachten Sie jedoch, dass diese Liste ausschließlich auf Beobachtungen basiert, die der FSMA aufgrund von Berichten von Verbrauchern gemacht hat. Es umfasst daher nicht alle Akteure, die in diesem Sektor unrechtmäßig tätig sind,

 

Mehr denn je ist Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte direkt an das FSMA über das Kontaktformular für Verbraucher auf der Website des FSMA.

 

Liste der Kryptowährungshandelsplattformen, über die der FSMA Fragen / Beschwerden von Verbrauchern erhalten hat und Anzeichen von Betrug erkannt hat.

https://www.fsma.be/en/warnings/list-cryptocurrency-trading-platforms-about-which-fsma-has-received-questionscomplaints

 

Zeugnis eines Verbrauchers, der Opfer einer Kryptowährungshandelsplattform wurde,

https://www.fsma.be/en/warnings/testimony-consumer-who-was-victim-cryptocurrency-trading-platform

 

Ende des Beitrags der FSMA.

…………………….

 

Was können Unternehmen und Privatpersonen tun, die von Handelsplattformen geschädigt wurden?

 

Beispiel-Fall Cryp.Trade Capital Ltd.: Das mit dem BSZ e.V. kooperierende Expertenteam spezialisierter Rechtsanwälte unterstützt die Geschädigten.

 

Durch das Urteil für die Handelsplattform Cryp.Trade Capital Ltd. werden jede weiteren Geschäfte mit Bitcoin & Co. auf dieser Plattform untersagt. Zudem ordnete die BaFin die sofortige Abwicklung des Unternehmens an. Kunden der Handelsplattform denen dadurch ein Schaden entstanden ist, sollten nun prüfen lassen, ob und welche Ansprüche geltend gemacht werden können.

 

Des weiteren könnten auch bald andere Handelsplattformen verurteilt werden, sofern sie über keine rechtliche Genehmigung von der BaFin verfügen. Betroffene sollten sich daher rechtzeitig informieren und beraten lassen. Das Expertenteam befasst sich schon seit Längerem mit den Themen Kryptowährungen, Bitcoin und Blockchain und unterstützt Betroffene daher gerne bei rechtlichen Fragestellungen.

 

Der bei dem Spezialistenteam federführende Rechtsanwalt ist Experte im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht.

 

Er beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Der Rechtsanwalt ist Gründungspartner einer überregional tätigen  bekannten Wirtschaftskanzlei.

 

Der hier berichtende Experte und Vertrauensanwalt des BSZ e.V. steht Fördermitgliedern der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Kryptowährung + Initial Coin Offering   für weitere Informationen und eine Beratung  gerne zur Verfügung.

 

Auch Sie wollen Ihre rechtlichen und steuerrechtlichen Möglichkeiten professionell durch BSZ® e.V. Vertrauensanwälte überprüfen lassen und sich auch auf den letzten Stand der Dinge bringen lassen?

 

Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Vertrauensanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der  BSZ e.V. Interessengemeinschaft Kryptowährung + Initial Coin Offering  anschließen.

 

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Kryptowährung + Initial Coin Offering  kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

 

Direkter Link zum Kontaktformular:

 

 

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Groß-Zimmerner-Str. 36a

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

Telefax: 06071-9816829

E-Mail:  bsz-ev@t-online.de

Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu        

 

Dieser Text gibt den Beitrag vom 23.02.2018 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

 

 

Dieser Text gibt den Beitrag vom 23.02.2018 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
 
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